Unfallversicherung bei Bluterkrankheit

By | 26. September 2017

Unfallversicherung bei Bluterkrankheit

In Deutschland sind ca. 6000 bis 8000 Menschen (meistens Männer) von der unheilbaren Bluterkrankheit betroffen. Die Bluterkrankheit wird in der Regel vererbt. Es gibt aber auch die spontane Mutation.

Das Krankheitsbild zeichnet sich durch  Blutgerinnungsstörungen aus. Die Neigung zur Blutung hängt von der Schwere des Gendefektes ab.

Unfallversicherung bei Bluterkrankheit ohne Gesundheitsfragen

Bei einem nur leichten Gerinnungsfaktormangel (milde Hämophilie) können Komplikationen bei operativen Eingriffen oder größeren Verletzungen z.B. durch Unfälle auftreten. Deshalb ist eine Unfallversicherung für die Betroffenen von besonderer Wichtigkeit.

Die schwere Form der Hämophilie kann bereits bei kleinste Verletzungen bedrohliche Ausmaße annehmen. Rund 80 Prozent der Bluter leiden an der so genannten Hämophilie A. Bei dieser Form der Bluterkrankheit wird der Gerinnungsfaktor VII nur unzureichend oder eventuell auch gar nicht vom Körper produziert.

Bei Patienten mit einer Hämophilie-B-Form ist demgegenüber der Gerinnungsfaktor IX von der Erkrankung betroffen. Beide Gerinnungsfaktoren (VII und IX) sind für die funktionierende Blutgerinnung des Menschen extrem wichtig.

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