Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

By | 5. Februar 2011

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Es ist bemerkenswert, wie wenig Menschen ahnen, dass Ihnen eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr das Geld buchstäblich aus der Tasche zieht. Immer mehr Menschen entdecken, dass eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr nichts weiter ist, als die geschickte Kombination einer durchschnittlichen Unfallpolice mit einer mittelprächtigen Kapital bildenden Lebensversicherung. Doch das sprechen Vertreter und Versicherer nicht gerne aus.

Verbraucherschützer wie z.B. der Bund der Versicherten werden noch deutlicher.  Sie sprechen im Zusammenhang mit einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr gar von Täuschung und raten: „Am besten sofort kündigen!„. Eigentlich liegt es auf der Hand, dass die blumigen Werbeaussagen nie und nimmer zutreffen können, denn eine Unfallversicherung zum Nulltarif gibt es nicht.

„Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr:
Meist nichts als heiße Luft …“

Die Versicherer nennen die Verträge „Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr“ oder „Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung“. Vollmundig versprechen die Unternehmen: Am Ende der Laufzeit gibt es das eingezahlte Geld zurück – auch wenn nichts passiert. Doch alle kochen nur mit Wasser und die wunderbare Geldvermehrung hat noch nieman erfunden.Tatsächlich werden mit der Lebensversicherung schlappe Erträge erzielt, welche dann später in etwa den eingezahlten Beiträgen entsprechen.

Bis zu 5-fach überteuert:
„Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr
ist für den Kunden meist ein schlechtes Geschäft…“

Untersucht man die Rendite einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr, dann liegt diese nicht selten auf dem Niveau eines 08/15-Sparbuchs. Was an der Rendite fehlt wird beim Beitrag draufgeschlagen. Eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr kann bis zu 5 Mal teurer sein als Unfallversicherungen ohne Rückgewähr.

Das dicke Ende kommt am Schluss, wenn man aus welchen Gründen auch immer einmal vorzeitig aus einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr aussteigen muss. Zwar endet dann die Beitragspflicht, aber das bis zu diesem Zeitpunkt angesparte Kapital gibt es am Ende der ursprünglich vereinbarten Laufzeit zurück. Und das kann sehr, sehr lange sein.

Wer in dieser Situation auf sein Geld angewiesen ist, muss deshalb wohl oder übel den meist mickrigen Rückkaufswert akzeptieren. In den ersten Jahren liegt der Rückkaufswert zudem meist bei Null.

Besser Sparvorgang und Versicherung voneinander trennen!

Eine klassische Unfallversicherung ist in der Regel die bessere Alternative. In der Regel fährt man immer besser, wenn man den Sparvorgang (z.B. Bausparvertrag, Sparplan etc.) und den Versicherungsschutz (Risiko-Unfallversicherung) unabhängig voneinander vereinbart. Gute und sehr günstige Unfallversicherungen bietet z.B. die NV-Unfallversicherung (TESTsieger und 4.000 geprüften Tarifen in der Kategorie „gut & günstig“, FINANZtest 2007).

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